
ich stahn i mim zimmer
bin ganz nööch am fenschter
es regnet verusse
ain tropfe nachem andere glaitet langsam vu obe nach unne
es bildet sich chliini flüssli
und sobalds une achömed
verschwindets
denn sinds weg
mer chans nüm finde
chan sueche und sueche
es isch ussichtslos
so schnell gahts verbii..
abr es gitt immer wieder neui
und si flüssed
die ainte schnell
di andre nämeds gmüetlicher
und dusse regnets na immer
s wetter isch hässlich und wird immer schlimmer
es macht mich fertig
i lueg de regetropfe zue
wie si vu obe nach une flüssed
und sich vermisched mit anderne wassertröpfli
und wie die chline flüssli schlangeartig i ihrem tempo verschwinded..
ich waiss nid wases isch
was mich draa fasziniert
vilichd isches de vergliich mitde träne, wo genau glich funktioniered
odr vilich isches t faszination am vergängliche
odr t freud am schauspiel
vilich isches abr au s gfühl
vilichd isches au de gedanke draa
ich bin ide wärmi
ich gspür die wassertropfe niid
abr doch sinds so nööch
ich waisses nid
abr es macht mich fertig
und doch chan ich mini auge nüm devo laa
ich chan min blick nienets anders hiilenke
will ich bliib dete hange
bim ainzelne wassertropfe
und lueg ihm naa
bis er verschwindt
und wennich denk: es isch verbii
denn chunnt en neue
und si vermisched sich
und verschwinded wieder
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