Donnerstag, 3. Januar 2008

Gebrochen

Gebrochen.

Die Hoffnung im Licht untergegangen.
Das Licht hinter dem Berg abgesunken.
Das Glück nicht greifbar nah.
Die Freude nicht spürbar echt.

Gebrochen.

Die Hoffnung zu weit weg.
Das Dunkle zu nah.
Die Trauer zu tief.
Die Realität zu erschreckend.

Gebrochen.

Ein Herz, pochend.
Ein Schmerz, einnehmend.
Eine Trauer, runterziehend.
Eine Dunkelheit, abdeckend.
Eine kaputte Hoffnung, hoffnungslos.
Eine schlimme Enttäuschung, enttäuschend.
Eine aussichtlose Situation, einengend.

Ein Leben. Lebenswert?
Eine Liebe. Liebenswert!
Eine Geborgenheit. Nähe.

Doch Verletzungen.
Doch Enttäuschung.
Doch Dunkelheit.

Unwichtig wie eine Puppe.
Funktionierend wie eine Maschine.
Fühlend wie ein Stein.
Kaputt wie ein Herz.

Gebrochen.

Charakter verfliegt.
Freude vergeht.
Glück. Ungekannt. Unbekannt.

Gebrochen. Persönlichkeit zappelnd.

Gebrochen. Ein so junges Herz voller Verletzung und Schmerz.

Ein Herz geprägt von Missbrauch, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit, Dunkelheit.

Ein junger Mensch, überfordert.
Nichtwissend.. Keinen Ausweg sehend.

Doch ein Mensch. Wertvoll. Einzigartig.

Ein Leben. Lebenswert. Trotzdem: Gebrochen.
Eine Liebe. Liebenswert. Trotzdem: Gebrochen.

Keine Hoffnung. Keine weitere Enttäuschung.

Gebrochen. Verstückelt. Zersetzt. Steinhart. Gebrochen.

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